Projektinformation


Plakatmuseum
Österreichische
Zeitgeschichte

 

Theo Matejko, 1919

 

 


Eine kurze persönliche Vorstellung:

Dr. Erik Eybl, Jahrgang 1957, nach dem Militärdienst als Offizier und Jus-Studium in der Bundesverwaltung und ab 1990 in der Privatwirtschaft tätig.
Seit 1979 Mitarbeit an der Aktion Friedenswege der Dolomitenfreunde beim Aufbau der Freilichtmuseen des Ersten Weltkrieges „Monte Piano“ und „Kleiner Pal“ sowie des „Museum 1915-1918“ (Kötschach-Mauthen).
Sammler von Plakaten, Dokumenten, Archivalien und Geldsorten zur österreichischen Geschichte.
Frühjahr 2007 Gründung des Vereines Österreichisches Plakatmuseum.
Mehrere Veröffentlichungen und Ausstellungen zu den Themen Geldgeschichte und Plakate.


Projekt: Plakatmuseum Österreichische Zeitgeschichte.

Im Laufe der Zeit konnte ich eine Sammlung von einigen tausend Plakaten, Zeitungen, Flugblättern und Dokumenten zur Österreichischen Politik, Militär- und Wirtschaftsgeschichte (etwa 1848 bis 1970) aufbauen. Plakate, Flugblätter und Zeitungen waren bis in die 1930er Jahre die einzigen Informationsmedien. Sie sind daher historische Quellen ersten Ranges. Darüber hinaus sind gerade Plakate graphisch ausgesprochen reizvolle Objekte, die oft von namhaften Künstlern gestaltet wurden. Plakate ziehen daher nicht nur Menschen an, die in der Werbe- Medien- oder Druckbranche tätig sind, sondern gleichermaßen historisch und künstlerisch Interessierte.
Aus meinem Fundus konnte ich seit 2004 mehrere Ausstellungen in Wien, Niederösterreich und Kärnten zusammenstellen. Aufgrund der positiven Reaktionen der Besucher sowie des Niveaus und Ausmaßes der Sammlung strebe ich eine dauerhafte und professionelle Präsentation in einem „Plakatmuseum Österreichische Zeitgeschichte“ an.
Zweck des Museums soll es sein, die Geschichte Österreichs etwa in der Zeit von 1914-1970 chronologisch durch Plakate darzustellen. Dabei soll aber auch die Vernetzung der österreichischen Geschichte mit der Europas herausgearbeitet werden. Die beiden Weltkriege wären aus Sicht verschiedener Staaten zu betrachten. Die russische Revolution, die politische Entwicklung in den Nachbarstaaten in der Zwischenkriegszeit, der spanische Bürgerkrieg und der „Kalte Krieg“ wären als Einflussfaktoren auf die österreichische Entwicklung zumindest anhand einiger Objekte zu erwähnen.
Eine Ergänzung wäre durch weitere Papier-, Ton- und Filmdokumente möglich, wodurch die Ausstellung von einem „Plakatmuseum“ zu einem „Medienmuseum der österreichischen Zeitgeschichte“ entwickelbar wäre.

Bis dahin muss noch eine Reihe von Problemen gelöst werden.
Die wichtigsten sind:

Problem 1: Standort
Als Standort käme jede Gemeinde Österreichs in Frage, in der eine jährliche Mindestfrequenz von Besuchern etwa durch Tourismus, Schulen oder der Nähe zu größeren Städten erwartet werden kann und die bereit und in der Lage ist, das Projekt entsprechend zu fördern.

Problem 2: Gebäude
Die reine Ausstellungsfläche müsste mindestens 1.000, idealerweise bis 1.500 m² in einem trockenen Objekt betragen. Nebenräume (Entree/ Kassa/ Shop; Sanitärräume; Lager/Werkstatt) müssen vorhanden sein oder geschaffen werden können.
Der Betrachter von Plakaten braucht Platz und muss zu den oft großflächigen Objekten „auf Distanz gehen“ können. Besonders geeignet sind daher Gebäude mit großen und hohen Räumen wie ehemalige Industrie- oder Gewerbeobjekte, Schulen, Kasernen, Amts- oder Repräsentationsbauten.

Problem 3: Finanzen
Die Realisierung wird natürlich von der Finanzierbarkeit sowohl der Errichtung als auch des laufenden Betriebes abhängen. Dafür wird ausschlaggebend sein, in welchem Maße die Standortgemeinde beitragen kann und will, ob Förderungen des Landes, des Bundes oder der EU erreichbar sind und ob private Sponsoren die Idee für unterstützenswert halten.
Ein Verein „Plakatmuseum Österreichische Zeitgeschichte“ soll während der Gründungsphase als Rechtsträger fungieren und auch nach Verwirklichung des Projektes den laufenden Betrieb des Museums in Abstimmung mit den Financiers übernehmen können.

Ein detailliertes Museumskonzept finden Sie hier.


Einladung zur Kontaktaufnahme

Diese Website ist ein erster Informationsschritt für Personen, die ein solches Plakatmuseum interessant und unterstützenswert finden. Sollten Sie nähere Informationen wünschen, Ideen, Anregungen oder Ausstellungsobjekte beisteuern können oder einfach meine Sammlerinteressen teilen, ersuche ich Sie um Kontaktaufnahme unter erik.eybl@aon.at.

Ich danke für Ihr Interesse und freue mich auf regen Gedankenaustausch,

Ihr
Dr. Erik Eybl



Amtlich, 1959


Dr. Erik Eybl, 2006


Rudolf Geyer, 1915


Ida Bohatta, 1917


Mihaly Biró, 1919


Rudolf Ledl, 1930


Viktor Th. Slama, 1930


Anonym, 1938


 

 




Anonym, 1959

Anonym, 1955

A. M., 1945

Anonym, 1945

Anonym, 1938

 


Veröffentlichungen und Ausstellungstätigkeit:

Das Freilichtmuseum Plöckenpaß, Ghedina&Tassotti 1984 (vergriffen)

Ausstellung
„Von der Eule zur Generali Bank. 3000 Jahre Geldgeschichte“ (Wien 2003).

Ausstellung
„Geld, Geld und nochmals Geld. Kriegsfinanzierung und Friedensfolgen“ (Kötschach-Mauthen 2003)

Von der Eule zum Euro. Nicht nur eine österreichische Geldgeschichte, Hermagoras 2005;
Informationen zum Thema unter
- Banknotensammlerforum
- Material und Literatur für Sammler von Banknoten und Militaria.

Ausstellung
„Information.Propaganda.Kunst. Französische und österreichische Plakate des Ersten Weltkrieges“ (Wien 2004)

Ausstellung
„Krieg an der Wand. Der Erste Weltkrieg im Spiegel der Plakate“
(Kötschach-Mauthen 2005)

Ausstellungskatalog „Krieg an der Wand. Der Erste Welkrieg im Spiegel der Plakate“, 2005.

Ausstellung
„Der Rest ist Österreich. Die Zerstückelung Österreichs 1918-1921 im Spiegel von Originalplakaten“ (Niedersulz 2006)

Ausstellungskatalog „Der Rest ist Österreich. Die Zerstückelung Österreichs 1918-1921 im Spiegel von Originalplakaten“, 2006.

Ausstellung
„Weder Krieg noch Frieden. Österreich 1918-1938 im Spiegel der Plakate“ (Kötschach-Mauthen 2008)
Katalogtext zur Ausstellung

Ausstellung
"Ende und Anfang. Der Zusammenbruch der Donaumonarchie und die Gründung der Republik Österreich 1918/1919 im Spiegel der Plakate" (Wien 2008)

Ausstellung „Wahl-Kampf – 1919-1930“ (Wien 2009)
Kurztext zur Ausstellung

Ausstellung „Der Rest ist Österreich. St. Germain und die Folgen“ (Klagenfurt 2009)
Bilder von der Eröffnung:
http://www.mein-klagenfurt.at/mein-klagenfurt/events-veranstaltungen/warst-du-dabei/maerz-2009/ausstellung-der-rest-ist-oesterreich-landesarchiv/

Ausstellungskatalog „Der Rest ist Österreich. St. Germain und die Folgen“, Klagenfurt 2009.
64 Seiten, 40 Abbildungen.
Erhältlich bei: Kärntner Landesarchiv, St. Ruprechter Straße 7, 9020 Klagenfurt.
e.mail: post.landesarchiv@ktn.gv.at

Ausstellung „Der Rest ist Österreich. St. Germain und die Folgen“ (Wien 2009)Kurztext zur Ausstellung

 

Information.Propaganda.Kunst.

Österreichisch-Ungarische und französische Plakate des Ersten Weltkriegs, zweisprachig: Deutsch/Französisch
Farbbildband, 208 Seiten, ca. 200 Plakate und Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag. Format: 29,5 × 26 cm
Wien, 2010, Verlag Militaria www.militaria.at

Preis: € 49,90
ISBN: 978-3-902526-39-7

Erhältlich im Buchhandel oder beim Verlag

Zum Inhalt

 


 

 

Von der Eule zum Euro
Buchinformation

Ausstellungskatalog 2005
Ausstellungskatalog 2005
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Ausstellungskatalog 2006
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Begleitheft





Plakatbuch